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Dr. Rainer Lehner ❚ HPV-Impfung schützt ❚
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"COVID-19 ANTIKÖRPER TEST"

Ab sofort führen wir diesen Test in unserer Ordination durch!

Die Blutabnahme ist während der Ordinationszeiten auch ohne Voranmeldung möglich.

Kosten: 60 Euro ❚ Bezahlung: In unserer Ordination mit Karte oder in bar.

Derzeit ist diese Antikörperbestimmung keine Kassenleistung!

HPV Impfung

HPV-Impfung

Humane Papilloma Viren (HPV) sind Viren, welche die Zellen der Haut und der Schleimhäute infizieren können.

HPV-Infektionen zählen zu den häufigsten sexuell aber auch casual übertragbaren Viruserkrankungen.

Es sind mehr als 100 unterschiedliche HPV-Typen bekannt, die grob in Niedrigrisiko-Typen und Hochrisiko-Typen unterteilt werden.

Niedrigrisiko-Viren (z.B. HPV 6 und 11) sind die Hauptverursacher von Warzen im Genitalbereich (Kondylome/Feigwarzen); es sind jedoch keine potenziell lebensgefährlichen Erreger.

Hingegen kann eine Infektion mit einem Virus des Hochrisiko-Typs (z.B. HPV 16 und 18) bei Frauen und Männern zu bösartigen Veränderungen führen - so lassen sich Gebärmutterhalskrebs, Analkrebs, Scheiden- und Peniskarzinome häufig auf eine HPV-Infektion zurückführen. Aber auch Krebsformen im Hals und Schlundbereich.

Die häufigste von HP-Viren verursachte Krebserkrankung bei Frauen ist Gebärmutterhalskrebs - bei einem Großteil dieser Patientinnen ist eine Infektion mit einem HP-Virus des Hochrisiko-Typs nachweisbar.

Eine HPV-Infektion bedeutet nicht, dass sich eine Krebserkrankung mit Sicherheit entwickeln wird.

In vielen Fällen kann das Immunsystem erfolgreich gegen die Viren vorgehen, sodass sich die Gewebeveränderungen wieder zurückbilden.

In anderen Fällen schreiten die Zellveränderungen jedoch fort und führen über zahlreiche Zwischenstufen zur Bildung von Krebszellen.

Ob eine HPV-Infektion vorliegt, wird mittels PAP-Abstrich im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung festgestellt.

Bei auffälligem Befund wird der Test wiederholt, das weitere Vorgehen (HPV-Typisierung, Kolposkopie, vaginaler Ultraschall, Biopsie, Konisation etc.) hängt vom PAP-Befund (Gruppe 0, I, II, III, IIID, IIIG, IVa, IVb, V) ab und wird bei Vorliegen des Befunds ausführlich besprochen.


HPV-Impfschutz

Die HPV-Impfung schützt vor dem Entstehen von HPV-bedingten Krebsformen und Genitalwarzen.
In Österreich ist ein Wirkstoff zugelassen, darunter ein 9-fach-Impfstoff, der gegen die HPV-Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33 45, 52 und 58 immunisiert. (Gardasil 9)

Sofern die Impfung zu einem Zeitpunkt erfolgt, an welchem noch keine Infektion vorliegt, bietet sie zuverlässigen Schutz gegen die jeweiligen HPV-Stämme, sowie als Kreuzreaktion für andere Stämme.
Im Prinzip sollte sollten auch geimpfte Frauen einmal jährlich einen Krebsabstrich durchführen lassen, sodass etwaige Krebsvorstufen rechtzeitig erkannt werden können.